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Dafür werde ich bei der Ankunft von drei hübschen, jungen Russinnen, die am Lager als Köche arbeiten, freundlich empfangen. Einer dieser hübschen Gestalten kommt mit einem Lächeln auf den Lippen und einer Tasse Kaffee in der Hand und heißt mich Willkommen. Am Lager sitzt noch ein junger Bursche, Dominique, der mit einem schlechten Englisch versucht, Kontakt mit mir aufzunehmen. Er ist Deutscher und ich staune was einen 17 jährigen Deutschen dazu treibt, hier auf 4.450 m zu leben. Und das ganze für nur 10 USD am Tag, die er eh jeden Abend im Usbeken – Disco versäuft. Jedoch ist mir aber auch bis heute nicht klar, was seine Aufgabe in diesem Lager ist. Erst staunt er darüber dass ich in dreieinhalb Stunden hoch kam und dann fragt danach gleich, ob ich denn nichts an Ausrüstung hätte, was ich nicht brauchen und ihm eventuell geben könnte. Ich verspreche ihm meine Fleece Jacke, die ich ihm nach der Besteigung geben könnte. Er freut sich sehr darüber. Dann zeigt mir einer der hübschen Gestalten mein Zelt. Wie auch andere Bergsteiger hänge ich die Fahne meines Landes an mein Zelt Am Nachmittag lerne ich Andrej kennen, der mich dann freundlich etwas über den Berg berät und mir ein Hochlagerzelt und einen Kocher überreicht. Als ich ihm Geld für die Kartuschen geben will lehnt er ab „Nein, Du bist Gast von Vladimir“, ist seine Antwort. Danke Vladimir, so günstig bin ich noch nie auf einen Berg gekommen. Weiter lerne ich hier am Lager Brigitte, Karl, Claudia, Tom |